Gipskarton-Klimadecke mit Aluminium-Kupfer-Aktivierung – Energieeffizientes Raumklima im Verwaltungsgebäude
Die Richter+Frenzel GmbH & Co. KG, einer der führenden Großhändler für Haustechnik und technische Gebäudeausstattung in Deutschland, errichtete am Logistikzentrum Reichertshofen ein neues Verwaltungsgebäude für bis zu 75 Mitarbeitende. Der Massivbau mit großflächigen Glasfronten auf 3.300 m² und drei Etagen sollte KfW-55-Standard erfüllen, tagsüber vollständig über eine PV-Anlage versorgt werden – und ein gesundes, zugluftfreies Arbeitsklima bieten. Die Wahl fiel auf eine gelochte Gipskarton-Klimadecke mit Aluminium-Kupfer-Aktivierung.
Baujahr
2020
Gebäudegrundfläche
3.300 m²
Deckenfläche
2.353 m²
Heizbetrieb (VL/RL/RT)
Kühlbetrieb (VL/RL/RT)
Raumtemperatur
Heizen, Kühlen und Akustik in einer Decke
Die großflächigen Fensterfronten des Gebäudes stellten hohe Anforderungen an die Kühlung: Ohne aktive Lösung hätte sich der Komplex an sonnigen Tagen wie ein Gewächshaus aufgeheizt. Gleichzeitig sollte die Heizlösung zum nachhaltigen Energiekonzept mit PV-Eigenversorgung passen – ein klassisches Konvektionssystem schied damit aus.
Die gelochte Gipskartondecke mit Aluminium-Kupfer-Aktivierung hebt und kühlt nach dem Strahlungsprinzip: Durchströmt von warmem oder kaltem Wasser gibt die Deckenfläche ihre Energie überwiegend in Form von Strahlung ab, ohne zuerst die Raumluft zu temperieren. Das senkt den Energiebedarf spürbar und wird vom Menschen als besonders behaglich empfunden – ohne Zugerscheinungen, ohne Geräusche.
Die 2.353 m² Klimadecke integrierte Deckenleuchten, Revisionsöffnungen und architektonische Säulen nahtlos in das Deckenbild. Die perforierte Oberfläche in Verbindung mit einem rückseitigen Akustikflies reduziert Schallpegel und Nachhallzeit – auch bei Vollbelegung der Büros bleibt der Lärmpegel im angenehmen Bereich.
Strahlungswärme
Behaglichkeit
Kühlwirkung
Zugerscheinung
Varianten & systeme










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